He’s coloring a night sky on the underbelly of the kitchen table. His parents are too busy fighting to notice. It always starts with his father’s thirst. Next comes the television set. His mother turns up the volume so the antics of Wally and Beaver or Lucy and Ricky will drown out the yelling.

Frisch verheiratet sind Ryan und Lillian Bright gerade Eltern für die kleine Jet geworden. Doch beide haben eine Vergangenheit, die das glückliche Paar zu schnell einholt und das Bild der glücklichen Familie schnell zerstritten lässt.

Eine Geschichte über Familienbände, Trauma und Bürden, die über Generationen weitergegeben werden und die heilende Wirkung von Liebe und Mitgefühl.

Details zum Buch

Seitenzahl: 271

Verlag: Simon & Schuster

Genre: Contemporary Fiction, Literary Fiction, Family Saga, Historical Fiction


‚The Bright Years‘ ist ein Buch, das die ganze Leserwelt emotional gemacht hat- mich eingeschlossen.

Wir starten gleich mit Ryan, der als kleines Kind mit seiner Mutter vor seinem alkoholkranken, gewalttätigen Vater flieht. Als er Lilian trifft, scheint die Welt kurz perfekt- bis auch er dem Alkohol verfällt, sich von seiner Familie zurückzieht und die nächsten Jahren immer wieder schwankt zwischen reuevollem, liebenden Vater und Mann und apathischem Betrunkenen. Der Alkohol ist ein sehr wichtiges Thema in der gesamten Geschichte, er zerstörte die Familie, doch trotzdem schien der Weg weg von der Sucht unerreichbar. Auch Trauer, Verlust und die daraus entstehenden Verlustängste werden immer wieder gezeigt.

Jeder in der Geschichte hatte seine eigene Last zu tragen, aber trotzdem war die Stimmung des Buches nicht deprimierend, wie ich erwartet hatte, sondern eher voller Hoffnung. Letzten Endes kann man doch weitermachen, wieder einen Sinn im Leben finden und wieder lieben- auch wenn das heißen könnte, verletzt zu werden. Wir hören drei Perspektiven: Lilian, Jet und Ryan. Was ich wirklich unglaublich fand, war, wie real sich die Charaktere in dem Buch angefühlt haben. Keiner war perfekt, aber obwohl mir das Herz bei jeder schlechten Entscheidung der Charaktere geschmerzt hatte, war das nur aus Mitgefühl und der Hoffnung heraus, dass sie am Ende doch irgendwie glücklich werden können.

Wie bereits erwähnt behandelt das Buch viele prekäre Themen und das auf eine Weise, die nicht nur realistisch, sondern auch besonders rührend ist. Was mich wirklich emotional gemacht hat, war der Wechsel zwischen fröhlichen, leichten Momenten und den schwereren, traurigen Geschehnissen. Sie so glücklich zu sehen, nur um mit ansehen zu müssen, wie eine neue Tragödie sich entfaltete war herzzerreißend und hat wieder bewiesen wie gut Sarah Damoff Charaktere schreiben kann.

Insgesamt ein wunderschönes, hoffnungsvolles Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt und das Herz erwärmt.